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Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage und dem Abbau von Arbeitsplätzen in zahlreichen Betrieben kann die IG Metall im Bezirk Küste für das vergangene Jahr eine stabile Mitgliederentwicklung vorweisen. Die Zahl der Mitglieder in den Betrieben stieg auf 121.000 ( 0,7 Prozent).
IG Metall Küste erfragt Lohnforderung der Beschäftigten und wirtschaftliche Lage in den Betrieben. Bezirksleiter Daniel Friedrich: „Wichtig, dass sich viele an der Befragung beteiligen. Nur dann haben wir ein breites Bild.“ Geld und Zeit werden wohl die zentralen Elemente der Auseinandersetzung.
In mehr als 85 Prozent der Betriebe bewerten die Arbeitnehmervertreter die aktuelle wirtschaftliche Lage als „gut“ oder „eher gut“. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von Betriebsräten im Bezirk Küste.
Am Freitag, 16.9., geht es los mit der 1. Verhandlung in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie an der Küste. Begleitet wird die Verhandlung von einer Demonstration und Kundgebung. IG Metall-Bezirksleiter Friedrich: "Wir wollen gleich zum Auftakt der Verhandlungen ein starkes Signal setzen"
Bezirksleiter Friedrich: „Die Beschäftigten erwarten Prozente statt Einmalzahlungen, und sie haben genug von Differenzierungen und Verzicht“. Warnstreiks in der nächsten Woche in allen fünf norddeutschen Bundesländern.
600 Euro Einmalzahlung. 140 Euro mehr im Monat für Auszubildende ab Januar 2025. 2 Prozent mehr Geld ab April 2025, weitere 3,1 Prozent mehr ab April 2026. Das tarifliche Zusatzgeld B steigt 2026 um 8 Prozentpunkte. Und es gibt deutlich mehr freie T-ZUG-Tage, endlich auch für Teilzeitbeschäftigte.
Bezirksleiter Friedrich: „Der Küstenaktionstag war ein starkes Signal. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie bereit sind, die Streiks auszuweiten, wenn wir am Montag nicht zu einem Ergebnis kommen.“
Friedrich: „Die Arbeitgeber werden noch einmal die Wucht der Solidarität der norddeutschen Beschäftigten spüren.“ Aber ein gutes Ende der Tarifrunde sei möglich - 86 Betriebe in Hamburg beteiligen sich an Warnstreiks, Demonstrationen und Großkundgebung auf dem Hamburger Fischmarkt
Bezirksleiter Friedrich: „Die Arbeitgeber sollten sich nicht über Warnstreiks beschwe-ren, sondern lieber ihr Angebot nachbessern und die Finger von Urlaubs- und Weihnachtsgeld lassen.“ - Arbeitsniederlegungen über mehrere Stunden in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen
Die erste Verhandlung findet am 16. September in Hamburg statt und diese gilt es groß zu machen - Sei dabei!