„Endlich geht es los. Seit über vier Jahren kämpfen wir dafür, dass die Offshore-Industrie an der Ostsee eine echte Zukunftsperspektive erhält. Dabei mussten viele Widerstände überwunden und zahlreiche Hürden aus dem Weg geräumt werden. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern stand dabei stets an unserer Seite – das kann man leider nicht von allen Beteiligten sagen.
Die Entscheidung ist ein wichtiger Durchbruch für den Industriestandort und die Beschäftigten in der Region. Sie zeigt, welches Potenzial in der Offshore-Windenergie und ihren Zulieferketten steckt.
Jetzt kommt es darauf an, dass diesem Auftrag weitere folgen. Die Fertigung von Konverterplattformen darf nicht das Ende der Entwicklung sein, sondern muss der Anfang einer langfristigen industriellen Perspektive für die Küstenregion werden.
Wir brauchen Planungssicherheit, Investitionen und eine Industriepolitik, die Wertschöpfung, gute Arbeit und Tarifbindung in Deutschland sichert. Die Chancen liegen auf dem Tisch – jetzt müssen wir sie konsequent nutzen.“
Die Vergabe des milliardenschweren Großauftrags für den Bau einer Offshore-Konverterplattform durch den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz wurde heute (17.6.) in Berlin im Beisein von Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bekannt gegeben. Den Zuschlag erhielt ein Konsortium aus NEPTUN SMULDERS und Siemens Energy.