Klimaschutz IG Metall Küste begrüßt Klimaschutzprogramm und fordert Investitionen in heimische Arbeitsplätze

Die IG Metall Küste hat das vom Bundeskabinett beschlossene Klimaschutzprogramm begrüßt. Die Gewerkschaft fordert die Stärkung der Offshore-Windkraft und dass die Aufträge für den Ausbau der Windindustrie an deutsche Firmen vergeben werden.

mehrere Windkraftanlagen bei gutem Wetter auf grüner Wiese


Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste kommentiert das Klimaschutzprogramm:

„Das heute vorgestellte Klimaschutzprogramm zeigt: Der Ausbau der Windkraft wird deutlich beschleunigt. Das ist richtig – für den Klimaschutz, für eine sichere Energieversorgung und für eine moderne Industrie. Entscheidend ist jetzt aber, dass mit dem Ausbau auch industrielle Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze verbunden werden. Wenn künftig tausende neue Windräder gebaut werden, dann müssen möglichst viele Komponenten dafür auch hier produziert werden – damit Klimaschutz zugleich Beschäftigung sichert und neue Arbeitsplätze schafft.

Der nächste Schritt muss sein, die Offshore-Windkraft zu stärken und dieses Potential für Sicherheit, Klimaschutz und Beschäftigung im zukünftigen Energiemix auszuschöpfen.

Klimaneutralität erreichen und wirtschaftlichen Aufschwung fördern sind keine Gegensätze. Im Gegenteil. Das betont auch die Klimaschutzstudie. Je zügiger die beschriebenen Maßnahmen in die Umsetzung gehen, desto schneller wird Deutschland unabhängiger von den fossilen Energien.“

 

 

 

Hintergrund:

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) ein Klimaschutzprogramm beschlossen. Es enthält Maßnahmen zur Emissionsreduktion und soll dafür sorgen, dass 2030 insgesamt 25 Millionen Tonnen CO₂ zusätzlich eingespart werden.