Tarifabschluss Mehr Geld für 51.000 Tischlerinnen und Tischler

Die Beschäftigten im Tischer-Handwerk in Nordwestdeutschland profitieren von einer Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro und einer Entgelterhöhung um 2,5 Prozent zum 1. April 2022.

Auszubildende sägt an einer Kreissäge ein Holzbrett zurecht.

8. Oktober 2021 8. Oktober 2021


Mehr Geld für die Beschäftigten im Tischler-Handwerk in Nordwestdeutschland (Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein): Nach dem Tarifabschluss steigen die Löhne und Gehälter um 2,5 Prozent zum 1. April 2022. Außerdem profitieren die Beschäftigten von einer Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro, auszahlbar spätestens bis zum 28. Februar 2022. Auszubildende erhalten 20 bis 30 Euro mehr im Monat, abhängig vom Ausbildungsjahr. Auf den Abschluss einigte sich die IG Metall in Verhandlungen mit den Fachverbänden des Tischlerhandwerks.

„Das Tarifergebnis ist solide, sowohl in diesem wie auch im nächsten Jahr gibt es mehr Geld. Mit dem Abschluss sichern wir in dieser anspruchsvollen Situation nach von Corona geprägten eineinhalb Jahren die Kaufkraft der Beschäftigten“, sagte Tarifsekretär Friedhelm Ahrens. „Außerdem sorgt die bessere Bezahlung auch für attraktive Arbeitsbedingungen. Das hilft bei der Suche nach Fachkräften.“

In Nordwestdeutschland arbeiten insgesamt 51.000 Tischlerinnen und Tischler in 8400 Betrieben, darunter 8400 Beschäftigte in 1200 Betrieben im Bezirk Küste.

Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. Mai 2023.

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