9. Februar 2022
Zukunft für den Schiffbau
Kundgebungen am Freitag vor den MV Werften in Rostock und Stralsund
Für die Zukunft des Schiffbaus ruft die IG Metall am Freitag in Rostock und Stralsund zu Kundgebungen auf.

An den beiden Standorten der MV Werften will die Gewerkschaft am Freitag, 11.2., um 9 Uhr auf die Situation der Beschäftigten aufmerksam machen, die zum 1. März vor einem Wechsel in eine Transfergesellschaft stehen.

Redner sind neben den IG Metall-Geschäfsführern und Betriebsratsvorsitzenden in Rostock der Insolvenzverwalter Christoph Morgen und Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Schulte sowie in Stralsund Vorpommern-Staatssekretär Heiko Miraß und Oberbürgermeister Alexander Badrow. In Wismar planen die IG Metall-Vertrauensleute am Montag zum Besuch von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck eine Aktion.


Forderungen an Bund und Land

„Ohne das Knowhow der Beschäftigten sind die Werften wertlos. Investoren werden nur kommen, wenn qualifizierte Arbeitskräfte da sind“, erklärte Stefan Schad, Geschäftsführer der IG Metall Rostock und Schwerin. „Bund und Land müssen zeigen, dass sie zur maritimen Industrie stehen und jetzt mit finanzieller Unterstützung helfen, Perspektiven für die Menschen und Standorte zu schaffen.“  

Guido Fröschke, Geschäftsführer IG Metall Stralsund-Neubrandenburg, ergänzte: „Um die Zukunft der Standorte zu entwickeln, brauchen wir Zeit und Qualifizierungen. Dafür ist die von uns ausgehandelte Transfergesellschaft das richtige Instrument. Von Bund und Land erwarten wir ein Signal, dass die Finanzierung für die ersten vier Monate und möglichst auch darüber hinaus steht.“  

 


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